Beschriftung

Dank diverser Fertigungstechnologien und -verfahren sind bei der Beschriftung von Typenschildern, Industriebeschilderungen oder dekorativen Frontplatten verschiedener Werkstoffe nahezu keine Grenzen gesetzt. Um das optimale Ergebnis zu generieren, dienen die Ansprüche des Kunden als Grundlage für die Auswahl des Materials und des Verfahrens. Dabei finden insbesondere Einsatzzweck (z.B. dekorativ oder informativ) und Einsatzort (z.B. hohe Belastung) Berücksichtigung.

Bereiche:
Automotiv, Maschinenbau, Anlagenbau, Medizintechnik, Audioindustrie, Elektronikindustrie usw.

Facts

Unterschiedliche Verfahren für jeden Anwendungsfall

Sauberer Druck auch bei kleinsten Beschriftungen

Modernste Digitaldrucker für höchste Geschwindigkeit

Umweltschonende Verfahren und maximaler Schutz der Mitarbeitergesundheit

Eloxaldruck/Digitaldruck

Eloxaldruck/Digitaldruck

Die Auswahl des Verfahrens (Siebdruck oder Digitaldruck) steht in Abhängigkeit zu den jeweiligen Einsatzgegebenheiten des Produkts. Daher werden die jeweiligen Anforderungen und Bedingungen bei Projektbeginn mit dem Kunden anhand der vorliegenden Datei erörtert. Zudem garantieren tägliche Prozessprüfungen sowie -dokumentationen mittels diverser Messgeräte eine konstant hohe Qualität.

Im Eloxalunterdurck mittels Sieb- und Digitaldruckverfahren hergestellte Schilder weisen eine hohe Beständigkeit gegen Öle, Fette, Lösungsmittel sowie gegen mechanische Beschädigungen auf. Aufgrund dieser Robustheit sowie einer Temperaturbeständigkeit von bis zu 120 °C im dekorativen Einsatz und 500 °C im funktionellen Gebrauch, eignen sich Eloxalschilder insbesondere für den Einsatz als Typen- und Maschinenschilder oder Skalen in rauen Industrieumgebungen.
Neben Standardtexten ist dabei die Beschriftung mit Wechseltexten, fortlaufenden Nummerierungen und Barcodes wie z. B. 39, 128 oder einer Datamatrix möglich.

Beim Eloxal-/Digitaldruckverfahren erfolgt die Beschriftung unter Einschluss der Farbpigmente in die Eloxalschicht des Aluminiums. Dazu wird das Material oder die zu bedruckenden Teile vorab durch Entfetten und Beizen für das anschließende Eloxieren vorbereitet.

Das elektrolytische Verfahren durch Gleichstrom wird in Schwefelsäure- oder Oxalsäure-Elektrolyten durchgeführt. Dabei wird das Aluminium als Anode geschaltet (Anodisieren) und der dadurch entstehende Sauerstoff bildet eine ca. 8-25 µm starke offenporige Eloxalschicht, die sich durch eine besondere Härte, Korresionsfestigkeit und Robustheit auszeichnet.

In die offenporige Eloxalschicht lassen sich nun extrem feinpigmentierte Farbstoffe per Siebdruck oder Digitaldruck einbringen. Da die Farbe nicht auf, sondern in die Eloxalschicht eingebracht wird, weißt sie keine vollständige Abdeckung auf. Abhängig von der Eigenfarbe des Aluminiums und durch das Fehlen der Farbe Weiß, können Farbtöne wie RAL, Pantone oder HKS annähernd erzielt werden. Präzise Farbergebnisse sowie Wiederholgenauigkeit lassen sich dabei durch speziell angefertigte Mischrezepte und Farbtabellen realisieren. Enge Toleranzen in der Herstellung der Eloxalschicht gewährleisten darüber hinaus lieferübergreifend farbgetreue Produkte in der eigenen Corporate Identity.

Nach Einbringen der Farbpigmente in die Eloxalpore wird diese durch einen Verdichtungsvorgang (Sealing) verschlossen. Dabei entsteht durch das Eintauchen des Werkstücks in kochendes, demineralisiertes Wasser eine Reaktion mit dem Aluminiumoxid (Aluminiumoxid-Hydrat), die für eine Verengung und Schließung des Porenhalses sorgt.

eloxdruckverfahren gravoprintec small

Facts

  • Nur mit eloxiertem Aluminium möglich
  • Sehr robuste und harte Oberfläche
  • Herstellung im Siebdruck mit Farbe oder Digitaldruck mit Tinte (CMYK), keine Farbe Weiß verfügbar
  • Optimale Voraussetzungen für den industriellen Einsatz
  • Individuelle Beschriftungen mit Barcode
  • CI anhand von Farbpaletten nach RAL, HKS, Pantone

Impressionen

Von der Zeichnung über den Prototyp bis hin zur Serie:
Wir begleiten Sie bei Ihrem Produkt!